Bevor man mit der folgenden Installation beginnt, sollte auf jeden Fall WinPoET vollständig entfernt werden, falls vorhanden. Dazu gibt es bei den WinPoET- Dateien sogar ein Tool ( nukepoet.GIF (224 Byte)). Das gilt übrigens für alle PPPoE-Lösungen: Die stören sich gegenseitig. Das wird cFos genauso fordern wie AVM bei KEN!DSL.
Obgleich sich der RasPPPoE gut mit anderen PPPoE-Lösungen verträgt, ist es in jedem Falle für eine erfolgreiche Einwahl ratsam, andere PPPoE-Clients zu entfernen. Das empfiehlt auch der Autor von RasPPPoE, Robert Schlabbach.

Das WinZip-Archiv RASPPPOE.ZIP (0.94) in z.B. das Verzeichnis C:\raspppoe entpacken.

Nun wird das neue PPPoE-Protokoll hinzugefügt mit Hinzufügen Protokoll:
raspppoe01.GIF (4310 Byte)

raspppoe02.GIF (5804 Byte)

Nun auf Diskette klicken:

raspppoe03.GIF (3128 Byte)

und als Pfad c:\raspppoe und eine der Inf.-Dateien angeben (egal welche):
raspppoe04.GIF (4453 Byte)

raspppoe05.GIF (3253 Byte)

Hier sieht man das neue Protokoll PPP over Ethernet für Windows 98 (SE):

raspppoe06.GIF (4573 Byte)

Danach sieht das dann so aus:

Raspppoe09-1a.GIF (5201 Byte)

Auf die Bindung TCP/IP->Realtek RTL8029(AS) PCI Ethernet NIC kann man verzichten, wenn man nicht eine Routerlösung mit 1 Netzwerkkarte und NTBBA direkt am Hub haben möchte. Siehe Installation der Netzwerkkarte zum NTBBA.

Die Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke braucht man direkt für eine Routerlösung (z.B. Internetverbindungsfreigabe) und eine Einzelplatzlösung auch nicht und sollte mit Bedacht eingesetzt bzw. entfernt werden (Sicherheitsgründe).

Nun werden noch einige Dateien von der 98-CD kopiert:

raspppoe10.GIF (2226 Byte)

Unter Eigenschaften von PPP over Ethernet Protocoll -> Realtek RTL8029...

tunen03-1.GIF (4154 Byte)

gibt es noch einige interessante Einstellmöglichkeiten, u.a. Überschreiben der MTU:

tunen04.GIF (8594 Byte)


Bei der Verwendung von Windows 98 Second Edition (Zweite Ausgabe) kann es erforderlich sein, ein NDIS-Bugfix einzuspielen, da es sonst u.a. zu Problemen beim Rauf- und Runterfahren kommen kann. Dieses Update gibt's auch hier:



ndisfix02.GIF (2798 Byte)
ndisfix03.GIF (9374 Byte)
ndisfix04.GIF (2810 Byte)

Da nach diesem Update die Datei ndis.vxd ein neueres Datum hat als die Version auf der Original-98-CD, wird man allerdings mit schöner Regelmäßigkeit mit dem unten gezeigten Fenster genervt ;-) (Man sieht hier sehr klar, wie oft dummerweise Windows-Systeme bei jeder kleinsten Änderung an einer Konfiguration immer dieselben Dateien neu von der Original-CD lesen möchten. Ob es Microsoft gelingen wird, den Nachfolger von Windows 98(SE) Millennium in diesem Punkt endlich benutzerfreundlicher zu gestalten?)

raspppoe11.GIF (3736 Byte)


Ansonsten kommt zum Schluß erstmal das:

raspppoe12.GIF (2590 Byte)


 

Nachdem alles zur ersten Einwahl vorbereitet ist, kann es los gehen:

Im Verzeichnis C:\raspppoe findet man das kleine Programm Raspppoe.exe, mit dem man einen T-DSL-Test und eine DFÜ-Netzwerk-Verbindung zur ersten Einwahl machen kann.

raspppoe15.GIF (1347 Byte)
raspppoe16.GIF (4000 Byte)

Nun für einen Test auf Query Available Services klicken. Man sollte dann etwa folgendes sehen:
raspppoe17.GIF (4928 Byte)

Der Access Concentrator FFMC13-nrp3 ist abhängig von der regionalen Einwahl. Dieser meldet sich z.B. für Frankfurt/Main, gelle ;-)
(Diese Fehlermeldung sollte nicht kommen.)

Nun wird durch Klick auf Create a Dial-Up Connection for the selected Adapter folgende DFÜ-Netzwerk-Verbindung automatisch erzeugt:
raspppoe18.GIF (979 Byte)

Wenn man möchte, kann man natürlich diese kompakte Bezeichnung umbenennen in "T-DSL":
(Dann sollte man die vorherige Verknüpfung auf den Desktop entfernen oder anpassen.)

df02.GIF (2021 Byte)


df03.GIF (552 Byte)

Jetzt kommt der spannende Moment:
Einwahl mit dem T-DSL-Benutzernamen.....
(Bei der hier gezeigten 12stelligen T-Online-Nummer ist das #-Zeichen nicht erforderlich. Ich habe es trotzdem zur besseren Lesbarkeit dargestellt .)

connect1.GIF (6752 Byte)

df6.gif (1605 Byte)

rastask_ani2.gif (602 Byte)

Viel Spaß und gute Downloadraten wünsche ich.


Installationsprobleme?

Tipps bei Problemen kann man finden unter:
Chat/Foren
oder auf der Homepage des Autors Robert Schlabbach
[Englisch/Textversion]


Tipps:

Falls man mal verzweifelt das Fenster zur Eingabe des Benutzernamens und des Kennworts sucht, dann liegt das daran:
Unter Verbindungen/Einstellungen

dfsetup01.GIF (3446 Byte)

findet man die Möglichkeit, das Benutzerfenster (Informationen vor dem Wählen abfragen) aus- oder einzublenden:

dfsetup02.GIF (7247 Byte)


Bei Performance-Problemen kann es sinnvoll sein, den RWIN-Wert (DefaultRcvWindow) zu ändern. Dazu in der Registry unter:
KEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\VxD\MSTCP
den String-Wert: DefaultRcvWindow mit "371712" einführen (oder ändern;-)
Der MTU-Wert läßt sich bereits mit dem neuen PPPoE-Protokoll beeinflussen. (Siehe Installation von RasPPPoE 0.94)
Tools dazu sind hier zu finden. Allgemeine, weiterführende Hinweise findet man auf Navas Cable Modem/DSL Tuning Guide™ und auf http://www.speedguide.net unter dem Stichwort "PPP over Ethernet (PPPoE)".

 

 

Durchschnittliche T-DSL-Downloadraten

Datum

von

bis

Größe

TopLevelDomain

ØDLRate

ftp://filepile.nacamar.net/pub/redhat/redhat-7.0/i386/iso/7.0-i386-disc2.iso
(Red Hat Linux 7.0, 2. CD: 645MB!! Link nicht mehr gültig!)

28.09.2000

20:53

23:05

660.382K

NET

85,7K/sec

http://www.ziffdavis.via.t-online.de/nu3trial.zip  (Link nicht mehr gültig)

30.06.2000

18:59:00

19:06:07

37.729K

DE

90,3K/sec

28.04.2000

17:08

17:15

37.729K

DE

90,1K/sec

08.02.2000

12:25:00

12:33:00

37.729K

DE

80,6K/sec

ftp://ftp.zdnet.com/gs/strategy/starflee/starfleetdemo_small.exe 
(zum Testen unbrauchbar, Downloadtests besser mit Dateien dieser Seite )

20.09.2000

13:03

13:08

21.424K

COM

87,4K/sec

28.04.2000

11:23

11:28

21.424K

COM

74,4K/sec

07.02.2000

12:04

12:12

21.424K

COM

39,0K/sec

03.02.2000

13:27

13:37

21.424K

COM

37,0K/sec

 

Die hier erreichten durchschnittlichen (Ø) Downloadraten stellen keine garantierten Werte dar. In einem weltweiten Netz, dem Internet, hängen solche Raten von mehreren Faktoren ab und sind auch größeren Schwankungen unterworfen. Es ist ein typischer ADSL - Anfängerfehler zu glauben, daß mit der ADSL-Performance etwas nicht stimmt, wenn man nicht sofort und zu jeder Zeit die oben angegebenen Downloadraten erreicht ;-)


Zum Testen der ADSL-Leistung des neuen T-DSL-Anschlusses braucht man nicht lange zu suchen. Der Server, der diese Seiten hostet, reicht im allgemeinen bereits aus. Weitere Testdateien verschiedener Größen sind auf folgender Downloadtestseite zu finden. Der einfachste Test der durchschnittlichen Downloadrate kann mit der Stoppuhr gemacht werden: Datei einer festen Größe downloaden und die durchschnittliche Downloadrate einfach errechnen: Hierzu ein Beispiel:
660.382KByte (ca. eine komplette CD) in 132 Minuten runtergeladen =>
durchschnittliche Downloadrate = 660.382KB/(132*60sec)=ca. 83,4KB/sec

Weitere Online-Geschwindigkeitstests lassen sich hier finden (ohne Gewähr für die Richtigkeit der Testergebnisse ;-).

Wenn Windows eine (Connect-)Geschwindigkeit von
64.000bit/s anzeigt, muß es sich dabei nicht unbedingt um die tatsächliche Download-Performance von T-DSL handeln. Siehe hierzu unter FAQ/Allgemein. Falls ansonsten die reale Downloadrate immer viel zu klein ist (z.B. nie über 40KByte/sec), dann könnte es in den meisten Fällen daran liegen, daß einige TCP/IP-Parameter für den ADSL-Betrieb verändert werden müssen, hauptsächlich der MTU-Wert (1400-1492) und eventuell der RWIN-Wert (bis 32k). Tools dazu sind hier zu finden. Allgemeine, weiterführende Hinweise und Unterstützung weiterer Betriebssysteme (z.B. MacOS) findet man auf Navas Cable Modem/DSL Tuning Guide™ und auf http://www.speedguide.net unter dem Stichwort "PPP over Ethernet (PPPoE)".
In hartnäckigen Fällen, also wenn alle softwaremäßigen Faktoren ausgeschlossen werden können, könnte die mögliche Quelle für einen schlechten Datendurchsatz unter Umständen die ADSL - Vermittlungsstelle sein. In diesem Fall sollte man sich an die Telekom wenden.


Hier noch ein kleiner Hinweis zu "echten" Downloadraten (x):

-

-

-

K/sec(x)

M/h(x)

  G/(50h)(x)

G/(100h)(x)

28,8-Modem 

28.800bit/s

3.600Byte/s

3,51

12,36

0,60

1,21

56k-Modem 

*  56.000bit/s

7.000Byte/s

6,84

24,03

1,17

2,35

ISDN

64.000bit/s

8.000Byte/s

7,81

27,47

1,34

2,68

T-DSL

** 768.000bit/s

96.000Byte/s

93,75

329,59

16,09

32,19

(x) Evtl. TCP/IP- bzw. PPPoE-Overhead-Abzüge wurden hier nicht berücksichtigt.


Bemerkung:
1 Byte = 8 Bit, 1K=1.024, 1M=1.024*1024, 1G=1024M=1024*1024*1024
(Vorsicht, eigentlich gilt: 1k = 1000, 1K=1024: Das wird oft durcheinander gebracht.)
(o) Allerdings gibt es noch das kleine Problem, daß bei einigen Programmen nicht klar ist, ob Sie die Downloadrate in K/sec (1024Byte/sec) oder in k/sec (1000Byte/sec) angeben. Bei Netscape sind es K/sec. Dieser Punkt wird leider oft schlampig behandelt.

*
Es wird viel darüber geredet, wie schnell 56k-Modems real sein können. Auf jeden Fall nicht schneller als 56kbps!
** Bei den 768k bin ich von der Nettorate ausgegangen, die die Telekom gewährleistet. Daß eine effektive, höhere (Brutto)Rate verwendet wird, um den Overhead von T-DSL zu kompensieren, läßt für mich nicht den Schluß zu, daß dem Benutzer auch höhere Nettoraten als 768k mal so eben, zeitweise, zur Verfügung stehen.