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Bevor man mit der folgenden Installation beginnt,
sollte auf jeden Fall WinPoET vollständig entfernt werden,
falls vorhanden. Dazu gibt es bei den WinPoET- Dateien sogar ein Tool (
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Das WinZip-Archiv RASPPPOE.ZIP
(0.94) in z.B. das Verzeichnis C:\raspppoe entpacken.
Nun wird das neue PPPoE-Protokoll hinzugefügt mit Hinzufügen Protokoll:


Nun auf Diskette klicken:

und als Pfad c:\raspppoe und eine der Inf.-Dateien angeben
(egal welche):


Hier sieht man das neue Protokoll PPP
over Ethernet für Windows 98 (SE):

Danach sieht das dann so aus:

Auf die Bindung TCP/IP->Realtek RTL8029(AS) PCI Ethernet NIC
kann man verzichten, wenn man nicht eine Routerlösung mit 1 Netzwerkkarte und
NTBBA direkt am Hub haben möchte. Siehe Installation
der Netzwerkkarte zum NTBBA.
Die Datei- und
Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke braucht man direkt für eine
Routerlösung (z.B. Internetverbindungsfreigabe) und eine Einzelplatzlösung
auch nicht und sollte mit Bedacht eingesetzt bzw. entfernt werden (Sicherheitsgründe).
Nun werden noch einige Dateien von der 98-CD kopiert:

Unter Eigenschaften von PPP over Ethernet Protocoll
-> Realtek RTL8029...

gibt es noch einige interessante Einstellmöglichkeiten, u.a. Überschreiben der
MTU:

Bei der Verwendung von Windows 98
Second Edition (Zweite Ausgabe) kann es erforderlich sein, ein NDIS-Bugfix
einzuspielen, da es sonst u.a. zu Problemen beim Rauf- und Runterfahren kommen
kann. Dieses Update gibt's auch hier:




Da nach diesem Update die Datei ndis.vxd ein neueres Datum hat
als die Version auf der Original-98-CD, wird man allerdings mit schöner Regelmäßigkeit
mit dem unten gezeigten Fenster genervt ;-) (Man sieht hier sehr klar, wie oft
dummerweise Windows-Systeme bei jeder kleinsten Änderung an einer Konfiguration
immer dieselben Dateien neu von der Original-CD lesen möchten. Ob es Microsoft
gelingen wird, den Nachfolger von Windows 98(SE) Millennium
in diesem Punkt endlich benutzerfreundlicher zu gestalten?)

Ansonsten kommt zum Schluß erstmal das:

Nachdem alles zur ersten Einwahl
vorbereitet ist, kann es los gehen:
Im Verzeichnis C:\raspppoe findet man das kleine Programm Raspppoe.exe,
mit dem man einen T-DSL-Test und eine DFÜ-Netzwerk-Verbindung zur ersten
Einwahl machen kann.


Nun für einen Test auf Query Available Services klicken. Man
sollte dann etwa folgendes sehen:

Der Access Concentrator FFMC13-nrp3
ist abhängig von der regionalen Einwahl. Dieser meldet sich z.B. für
Frankfurt/Main, gelle ;-)
(Diese
Fehlermeldung sollte nicht kommen.)
Nun wird durch Klick auf Create a Dial-Up Connection for the selected
Adapter folgende DFÜ-Netzwerk-Verbindung automatisch erzeugt:

Wenn man möchte, kann man natürlich diese kompakte Bezeichnung umbenennen in
"T-DSL":
(Dann sollte man die vorherige Verknüpfung auf den Desktop entfernen oder
anpassen.)


Jetzt kommt der spannende Moment:
Einwahl mit dem
T-DSL-Benutzernamen.....
(Bei der hier gezeigten 12stelligen T-Online-Nummer ist das #-Zeichen nicht
erforderlich. Ich habe es trotzdem zur besseren Lesbarkeit dargestellt .)


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Viel Spaß und gute Downloadraten wünsche ich.
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Installationsprobleme? |
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Tipps bei Problemen kann
man finden unter: |
Tipps:
Falls man mal verzweifelt das Fenster zur Eingabe des Benutzernamens und des
Kennworts sucht, dann liegt das daran:
Unter Verbindungen/Einstellungen

findet man die Möglichkeit, das Benutzerfenster (Informationen vor dem
Wählen abfragen) aus- oder einzublenden:

Bei Performance-Problemen kann es sinnvoll sein, den RWIN-Wert (DefaultRcvWindow)
zu ändern. Dazu in der Registry unter:
KEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\VxD\MSTCP
den String-Wert: DefaultRcvWindow mit "371712" einführen (oder ändern;-)
Der MTU-Wert läßt sich bereits mit dem neuen PPPoE-Protokoll beeinflussen.
(Siehe Installation
von RasPPPoE 0.94)
Tools dazu sind hier zu
finden. Allgemeine, weiterführende Hinweise findet man auf Navas
Cable Modem/DSL Tuning Guide™ und auf http://www.speedguide.net
unter dem Stichwort "PPP
over Ethernet (PPPoE)".
Durchschnittliche T-DSL-Downloadraten
|
Datum |
von |
bis |
Größe |
TopLevelDomain |
ØDLRate
|
|
ftp://filepile.nacamar.net/pub/redhat/redhat-7.0/i386/iso/7.0-i386-disc2.iso |
|||||
|
28.09.2000 |
20:53 |
23:05 |
660.382K |
NET |
85,7K/sec |
|
http://www.ziffdavis.via.t-online.de/nu3trial.zip (Link nicht mehr gültig) |
|||||
|
30.06.2000 |
18:59:00 |
19:06:07 |
37.729K |
DE |
90,3K/sec |
|
28.04.2000 |
17:08 |
17:15 |
37.729K |
DE |
90,1K/sec |
|
08.02.2000 |
12:25:00 |
12:33:00 |
37.729K |
DE |
80,6K/sec |
|
ftp://ftp.zdnet.com/gs/strategy/starflee/starfleetdemo_small.exe |
|||||
|
20.09.2000 |
13:03 |
13:08 |
21.424K |
COM |
87,4K/sec |
|
28.04.2000 |
11:23 |
11:28 |
21.424K |
COM |
74,4K/sec |
|
07.02.2000 |
12:04 |
12:12 |
21.424K |
COM |
39,0K/sec |
|
03.02.2000 |
13:27 |
13:37 |
21.424K |
COM |
37,0K/sec |
|
Die hier erreichten durchschnittlichen (Ø)
Downloadraten stellen keine garantierten Werte dar. In einem weltweiten
Netz, dem Internet, hängen solche Raten von mehreren Faktoren ab und sind
auch größeren Schwankungen unterworfen. Es ist ein typischer ADSL - Anfängerfehler
zu glauben, daß mit der ADSL-Performance etwas nicht stimmt, wenn man
nicht sofort und zu jeder Zeit die oben angegebenen Downloadraten erreicht
;-) |
|
Zum Testen der
ADSL-Leistung des neuen T-DSL-Anschlusses
braucht man nicht lange zu suchen. Der Server, der diese Seiten
hostet, reicht im allgemeinen bereits aus. Weitere Testdateien
verschiedener Größen sind auf folgender Downloadtestseite
zu finden. Der einfachste Test der durchschnittlichen Downloadrate kann
mit der Stoppuhr gemacht werden: Datei einer festen Größe downloaden und
die durchschnittliche Downloadrate einfach errechnen: Hierzu ein Beispiel: Weitere Online-Geschwindigkeitstests
lassen sich hier
finden (ohne Gewähr für die Richtigkeit der Testergebnisse ;-). |
Hier noch ein kleiner Hinweis zu "echten" Downloadraten (x):
|
- |
- |
- |
K/sec(x) |
M/h(x) |
G/(50h)(x) |
G/(100h)(x) |
|
28,8-Modem |
28.800bit/s |
3.600Byte/s |
3,51 |
12,36 |
0,60 |
1,21 |
|
56k-Modem |
*
56.000bit/s |
7.000Byte/s |
6,84 |
24,03 |
1,17 |
2,35 |
|
ISDN |
64.000bit/s |
8.000Byte/s |
7,81 |
27,47 |
1,34 |
2,68 |
|
T-DSL |
**
768.000bit/s |
96.000Byte/s |
93,75 |
329,59 |
16,09 |
32,19 |
(x) Evtl. TCP/IP- bzw. PPPoE-Overhead-Abzüge wurden hier nicht berücksichtigt.
Bemerkung:
1 Byte = 8 Bit, 1K=1.024, 1M=1.024*1024, 1G=1024M=1024*1024*1024
(Vorsicht, eigentlich gilt: 1k = 1000, 1K=1024: Das wird oft durcheinander
gebracht.)
(o)
Allerdings gibt es noch das
kleine Problem, daß bei einigen Programmen nicht klar ist, ob Sie die
Downloadrate in K/sec (1024Byte/sec) oder in k/sec (1000Byte/sec) angeben. Bei
Netscape sind es K/sec. Dieser Punkt wird leider oft schlampig behandelt.
* Es wird viel darüber geredet, wie
schnell 56k-Modems real sein können. Auf jeden Fall nicht schneller als 56kbps!
** Bei
den 768k bin ich von der Nettorate ausgegangen, die die Telekom gewährleistet.
Daß eine effektive, höhere (Brutto)Rate verwendet wird, um den Overhead von
T-DSL zu kompensieren, läßt für mich nicht den Schluß zu, daß dem Benutzer
auch höhere Nettoraten als 768k mal so eben, zeitweise, zur Verfügung stehen.